Nützt die Stoffwechseltherapie auch bei Herzerkrankung?

Wer kennt das nicht, dass man nach einer schweren Erkrankung oder einem chirurgischen Eingriff zwar gesund aber dennoch schwach und antriebslos ist? Dass es kaum gelingt, auf die Beine zu kommen? Dr. med. Ruffmann rät zur Stoffwechseltherapie, um die verbrauchten Energiereserven in den Zellen wieder aufzutanken.

Wir befragten Dr. Kai Ruffmannden, einen erfahrenen Kardiologen und Herzspezialisten aus Baden-Baden. Mit seinem Faible fürs Herz beschäftigt sich der Mediziner schon seit vielen Jahren mit neuen Therapieformen und macht sich stark für nicht-invasive Untersuchungs-, Behandlungs- und Therapie-Methoden. „Eine erfolgreiche Therapie von Durchblutungsstörungen des Herzens ist unmöglich ohne die Berücksichtigung des Stoffwechsels der Herzmuskelzellen!“ Wir haben diese These von Dr. Ruffmann gehört und bitten ihn um eine einfach Erklärung für diesen Sachverhalt.

Warum ist der Stoffwechsel so wichtig?

Dr. Ruffmann: Man merkt das doch an sich selbst am besten, wenn die Kraft und der Antrieb fehlen. Dieser Energiemangel  entsteht durch den zellulären Mangel an Energieträgern, speziell an ATP,  in den Zellen. Das ist ein weit verbreitetes Problem und geht quer durch alle Altersgruppen und Bevölkerungsschichten. Ein intakter Stoffwechsel gibt Kraft zum Leben und Überleben!

Was kann ich bei Energiemangel tun?

Dr. Ruffmann: Das Auffüllen unserer Energiespeicher ist sehr einfach und jeder kann das für sich tun. Die Einnahme von Ribose, Carnitin, Uchtinol und Magnesium sorgen für ausreichend ATP in unseren Zellen. Das gibt uns Kraft vor allem in Stress-Situation. Wenn es beispielsweise darum geht, eine Krankheit nicht nur abzuwenden, sondern schnell wieder auf  die Beine zu kommen, dann sollten wir auf unseren Stoffwechsel achten.

Ist die Wirkung messbar oder muss ich mich auf meine Empfinden verlassen?

Dr. Ruffmann: Wir können die Wirkung der Stoffwechseltherapie bereits nach 8 Tagen messen und darstellen. Das geht durch Laboranalysen, lässt sich aber auch am Herzen erkennen zum Beispiel durch  eine Gewebedopplerechokardiografie oder ein 3D-EKG.

Wir bedanken uns für die klärenden Worte!


Kurzprofil – Vita

Dr. med. Kai Ruffmann, Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie, wurde am 21. Juli 1949 in  Hamburg geboren.

Der junge Ruffmann hatte ganz eigene Träume. Er wollte etwas erleben und ging im Alter von 17 Jahren mit der Marine auf hohe See. Als Marineoffizier begann er dann 4 Jahre später das Studium der Elektrotechnik und kam darüber an die Medizin. Nach dem Grundstudium der Medizin in Heidelberg entschied er sich für seine Ausbildung zum Kardiologen, die er an den Universitätskliniken Heidelberg und Zürich absolvierte.

Sein Weg führte ihn anschließend ins Städtische Klinikum Karlsruhe, als Leitender Oberarzt der Kardiologie, bis er sich schließlich 1992 mit anderen Kollegen und eigenem  Herzkatheterlabor in Karlsruhe niederließ. Seit seinem Ausscheiden 2008 führt er eine Praxis in Baden-Baden, die für schonende nicht-invasive Kardiologie steht.

Sein Motto nach Ursula Lehr: „Der gute Arzt spricht die Sprache des Patienten.“

Mit über 30 Jahren Erfahrung und Expertenwissen vertritt der Mediziner einen ganzheitlichen Ansatz in der Inneren Medizin und Kardiologie unter dem Motto: Prävention statt Operation

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